Willkommen

Die Stadt Hamm bietet auf über 220 Quadratkilometern etwa 181000 Einwohnern und Einwohnerinnen Platz im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hamm liegt am östlichen Rand des Ruhrgebietes an der Lippe und ist mit seinen weit über 100000 Menschen natürlich als Großstadt zu bezeichnen.

Hamm wurde Anfang des 13. Jahrhunderts vom Grafen Adolf I. von der Mark gegründet und ist eine von vielen, die in jener Zeit von diesem Adelsgeschlecht gegründet wurden, welches seine Grafschaft nicht nur militärisch sondern auch wirtschaftlich festigen wollte.

Im 15. Jahrhundert wurde Hamm ein Mitglied der Hanse. Im 16. Jahrhundert erhielt die Reformation Einzug in die Stadt. Hamm wurde in diesen Zeiten auch durch Pest und andere Widrigkeiten wie Brände gebeutelt und Kriegshandlungen trugen ihren Teil ebenso dazu bei, dass die Stadt im Laufe der Zeit an Bedeutung zunächst verlor.

Mitte des 19. Jahrhunderts und damit zu Beginn der industriellen Revolution, erholte sich die Stadt von all den vorangegangenen schlechten Umständen sowohl strukturell als auch wirtschaftlich und so siedelten sich mit der Anbindung an das Bahnnetz auch die metallverarbeitenden Unternehmen und Betrieb in Hamm an. Doch auch Salz und Kohle waren nun wichtige Wirtschaftsfaktoren in der Stadt und ihrer Umgebung und so fanden viele Menschen Lohn und Brot in diesen Gewerken. Durch den rasanten Anstieg an Bevölkerung und Wirtschaft wurde es vonnöten, dass die Infrastruktur sich dem anpasste und so wuchs diese natürlich mit. Anfang des 20. Jahrhunderts war dann auch der Hammer Stadthafen am neu erbauten Datteln-Hamm-Kanal zur Eröffnung bereit und bot einen neuen Transport- und Wirtschaftsweg der geförderten Kohle aus den umliegenden Zechen.

Im Zweiten Weltkrieg war Hamm mit seinem großen Güterbahnhof und den zahlreichen industriellen Anlagen, die natürlich auch der Rüstung Deutschlands dienten, ein vorrangiges Bomberangriffsziel der Alliierten und so wurde ein Großteil der Stadt in diesem Krieg zerstört. Viele Menschen verloren dadurch ihr Leben.

Der Wiederaufbau nahm die ganze Kraft der Bevölkerung in Anspruch, Trümmer wurden beseitigt und Gebäude wieder hergestellt oder ersetzt. Dies interessiert auch Sachverständige, die diese Informationen für Wertermittlungen und Gutachten brauchen.

Mitte der 1970er Jahre schlossen wie überall im Ruhrgebiet die Zechen auch hier und so verloren viele Menschen ihre Arbeit. Ein Strukturwandel war zwingend notwendig, der bis heute andauert und fortgesetzt wird.

Kohle und Stahl – diese einst so wichtigen Wirtschaftsfaktoren haben sich grundlegend verändert. Der Bergbau ist verschwunden, die Stahlindustrie noch vorhanden, doch sind auch neue Wirtschaftszweige wie die Chemie- und Autozulieferer-Industrie entstanden.

Verkehrstechnisch ist Hamm an alle notwendigen Transportwege, sei es Straße, Wasser oder Luft, gut angeschlossen. Dies ist für Sachverständigenbüros in ihren Immobilienbewertungen besonders wichtig.

Auf dem Bildungssektor hat die Stadt ihren Bürgern etliche Schulformen, darunter sechs Gymnasien und auch private Schulen zu bieten, so dass den Sprösslingen zahlreiche Möglichkeiten der Ausbildung zu Gebote stehen.

Für kulturell interessierte Menschen stehen nicht nur Theater und Kino zur Verfügung sondern auch zahlreiche Museen.